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Meine SharePoint-Notizen

SharePoint-Notizen aus meiner täglichen Projektarbeit mit dem Microsoft Office SharePoint Server 2007

August 2007 - Posts

  • RSS-Feed auf einfache Art und Weise anzeigen

    Für unser unternehmensweites Intranet habe ich nach einer Möglichkeit gesucht, einfach und ohne großen Aufwand einen RSS-Feed auf der Startseite anzuzeigen. Zuerst habe ich es mit dem mitgelieferten RSS-Webpart versucht, war aber mit dem Ergebnis und besonders mit der Formatierung nicht zufrieden.

    Deswegen habe ich im Internet nach anderen Möglichkeiten gesucht und wurde im Blog von George Tsiokos fündig. Er bietet hier einen tollen Service an, der einen RSS-Feed in eine DWP-Datei (für den DataViewer Webpart) umwandelt. Dies geschieht schnell und die Einbindung der DWP-Datei in Sharepoint ist eigentlich auch sehr einfach. Aber auch hier hat mir die Formatierung des RSS-Feeds nicht gefallen.

    Aber zum Glück kann man dies ja gleich im Webpart ändern. Dazu klickt man -nachdem man die DWP-Datei eingebunden hat und der RSS-Feed angezeigt wird- auf Freigegebenes Webpart bearbeiten und öffnet dann den Quelltexteditor. Um die Formatierung zu ändern, habe ich zwei neue Attribute eingefügt. Der folgende Screeshot zeigt dies an einem Beispiel - die eingefügten Attribute sind gelb hinterlegt. Die hier eingestellte Breite (450px  bzw. 500px) muß natürlich auf die jeweiligen Gegebenheiten (z.B. Breite der Webpart-Zone) angepaßt werden.

     

  • Buchtipp: Microsoft Office SharePoint Server 2007 - Das Handbuch

    Per Zufall bin ich über das neue Buch von Bill English mit dem Titel "Microsoft Office SharePoint Server 2007 - Das Handbuch" gestolpert. Nachdem ich mir die Informationen, die Amazon über dieses Buch veröffentlicht, durchgelesen habe, wurde ich so neugierig, dass ich es mir gleich bestellt habe. Zum Glück dauerte die Lieferung nicht sehr lange und ich habe mich gleich am ersten Abend hingesetzt und etwas darin gelesen. Was soll ich sagen: ich bin begeistert!

    In meinem Büro stehen einige Bücher über Sharepoint - aber das Handbuch von Bill English bekommt seinen Platz direkt auf meinem Schreibtisch. Ich kann nur jedem, der sich mit dem Thema Sharepoint beschäftigt -sei es ein Anwender, ein Designer, ein Administrator oder ein Entwickler- empfehlen, sich das Buch einmal anzusehen. Jedes Feature von Sharepoint wird von Experten ausführlich beschrieben - Bill English hat dieses Buch nämlich zusammen mit MVPs und Mitgliedern des Office Server Teams bei Microsoft geschrieben. Und das merkt man deutlich an der Qualität der Informationen und Erklärungen und den insgesamt 1168 Seiten. Hier ein kurzer Themenüberblick: Architektur, Bereitstellungsszenarien, Entwurfsvorüberlegungen, Empfohlene Vorgehensweisen für Sicherheit, Hochverfügbarkeit, Leistungsoptimierung, Datensicherung und -Wiederherstellung, Anpassung und Lösungsentwicklung.

    Eigentlich wäre das Buch ideal dafür geeignet, von Microsoft zusammen mit Sharepoint 2007 ausgeliefert zu werden - zumal es auch als eBook auf der mitgelieferten CD vorhanden ist.

     

     

     

  • Sharepoint-Entwicklungsumgebung - Mailserver-Einrichtung

    Das Einrichten einer Entwicklungsumgebung für Sharepoint ist eine vieldiskutierte Frage und jeder Entwickler hat seine eigenen Vorlieben. Ich persönlich verwende Microsoft VirtualPC2007 - nachdem ich zuvor einige Zeit VMWare ausprobiert habe.

    Wenn man sich eine Entwicklungsumgebung einrichtet, stellt man sehr schnell fest, dass man noch einen Mailserver benötigt, um eMails und Benachrichtigungen verschicken bzw. empfangen zu können. Microsoft empfiehlt zwar die Verwendung des Exchange Servers, aber dieser ist für eine Entwicklungsumgebung doch ein paar Nummern zu groß. Für eine Entwicklungsumgebung reicht mir persönlich ein kleiner und handlicher Mailserver völlig aus.

    Bei meiner Suche nach einem kleinen Mailserver für meine Sharepoint-Entwicklungsumgebung bin ich auf den Anbieter ArGoSoft gestossen. ArGoSoft bietet eine Freeware-Version ihres Mailservers an. Diese Freeware-Version bietet u.a. SMTP, POP3 und eine eigene kleine Benutzerkontenverwaltung.

    Wer sich diese Freeware einmal ansehen möchte: hier ist der Link

    Eine weitere Methode beschreibt Reiner Ganser in seinem Blog. Er beschreibt hier die Installation und Konfiguration des SMTP- und POP3-Dienstes unter Windows Server 2003.

  • Stichwort-Suche in Sharepoint (Synonym-Suche)

    Ich finde es immer wieder faszinierend, wenn ich trotz der lange Zeit, die ich mittlerweile mit Sharepoint arbeite, neue bzw. mir unbekannte Features entdecke. Zuletzt ging es mir so vor ein paar Wochen, als ich mir die Stichwort-Suche (Synonym-Suche) von Sharepoint einmal genauer angesehen habe.

    Die Stichwortsuche erweitert die normale Suchfunktion von Sharepoint. An einem Beispiel läßt sich die Funktionsweise der Stichwortsuche am einfachsten erklären: in einer Dokumentenbibliothek eines Intranets befindet sich ein Dokument mit dem Namen Notfallplan.doc. In diesem Dokument werden u.a. die Notausgänge in einem Flur beschrieben. Möchte sich in Mitarbeiter nun z.B. über die Notausgänge informieren, gibt er in die Suche das Wort 'Notausgang' ein und erwartet einen entsprechenden Treffer in den Suchergebnissen. Da aber das Wort 'Notausgang' in dem Dokument nicht vorkommt, sondern nur mehrmals das Wort 'Notausgänge', taucht das entsprechende Dokument nicht in den Suchergebnissen auf. Dieses Ergebnis ist natürlich sehr unbefriedigend und so auch sicher nicht gewünscht - und genau hier kommt die Stichwortsuche zum Einsatz.

    In den Websiteeinstellungen findet sich in der Spalte Websitesammlungsverwaltung der Eintrag 'Stichwörter der Suche' - und diesen schauen wir uns jetzt etwas genauer an. Um unser Problem von oben zu lösen, müssen wir einfach zum Stichwort 'Notausgang' ein paar Synonyme definieren. In unserem Fall also z.B. das Wort 'Notausgänge'. Und genau das kann man unter 'Stichwörter der Suche' machen. Der folgende Screenshot zeigt ein Beispiel:

     

    Durch die Synonyme zu einem Stichwort weiß Sharepoint nun, dass es bei Eingabe des Suchwortes 'Notausgang' auch Suchergebnisse anzeigen soll, die das Wort 'Notausgänge' enthalten. Damit aber noch nicht genug, denn es gibt noch ein paar interessante Einstellungen.

    Zu jedem Stichwort lassen sich mehrere Synonyme definieren - das haben wir bereits gesehen. Zusätzlich kann man eine selbstverfasste Stichwortdefinition eingeben, die dann auch in den Suchergebnissen (meist am rechten Rand, ähnlich wie bei Google) angezeigt wird. Schön ist, dass man diese Stichwortdefinitionen in einem Richtext-Editor eingeben kann. Dadurch sind dann auch Formatierungen und Hervorhebungen möglich.

    Weiterhin kann man zu jedem Stichwort auch sogennante beste Suchergebnisse hinzufügen. Hierbei handelt es sich nicht um selbstverfassten Text, sondern um Links auf externe Verweise. Man könnte also zu einem Stichwort einen Link auf die entsprechende Definition in Wikipedia hinzufügen. Auch dieser Link würde ähnlich wie die Stichwortdefinition am rechten Rand der Suchergebnisse dargestellt werden.

    Zu diesen Einstellungen kann man einen Gültigkeitszeitraum und einen Verantwortlichen definieren. Nach Ablauf der Gültigkeit eines Stichworts wird der Verantwortliche per eMail darüber informiert. Auf diese Weise wird sichergestellt, dass die Synonymliste, die Stichwortdefinition und die besten Suchergebnisse zu einem Stichwort aktuell und gepflegt bleiben.

    Hier noch ein Screenshot mit den beschriebenen Einstellungen:

     

     

  • Sharepoint Listen und EventHandler-Registrierung

    Eventhandler sind ein sehr praktisches Feature in WSS bzw. Sharepoint, um die Möglichkeiten von Listen und Bibliotheken um eigene Funktionen zu erweitern. Jede Sharepoint-Liste bzw. -bibliothek ist in der Lage, verschiedene Events in Abhängigkeit der jeweiligen Situation auszulösen. An diese Events kann man selbst-programmierte Eventhandler koppeln, die aufgerufen werden, sobald die Liste oder die Bibliothek diesen Event auslöst. Dazu erstellt man eine Assembly, die den eigentlichen Eventhandler enthält (z.B. mit VS2005 und der WSS3-Erweiterung), kopiert diese in den GAC und verbindet diese Assembly mit der gewünschten Liste und dem gewünschten Event. Wer weitergehende Informationen über das Programmieren von Eventhandlern sucht, findet diese im SDK unter dem Stichwort: SPItemEventReceiver.

    Ein einfaches Beispiel: bei einem Kundenprojekt gab es die Anforderung, sicherzustellen, dass jeder Mitarbeiter nur einen einzigen Eintrag in einer speziellen Liste erstellen durfte. Solange es bereits einen Eintrag von einem Mitarbeiter gibt, sollte es ihm nicht erlaubt sein, einen zweiten Eintrag zur Liste hinzuzufügen. Diese Funktion läßt sich einfach mit einem eigenen Eventhandler lösen. Die Liste löst jedesmal kurz bevor ein Eintrag hinzugefügt werden soll, das Event ItemAdding aus. Ich habe einen einfachen Eventhandler programmiert, der prüft, ob der aktuelle Benutzer bereits einen Eintrag in der Liste erstellt hat. Wird der Eventhandler bei der Prüfung nicht fündig, wird das Hinzufügen erlaubt, ansonsten verboten.

    Ein solcher Eventhandler ist schnell programmiert, aber das Registrieren des Eventhandlers ist leider sehr unhandlich bzw. umständlich.

    Offensichtlich gab es bei U2U ähnliche Probleme, denn Patrick Tisseghem hat ein Tool geschrieben und veröffentlicht, welches das Registrieren von programmierten Eventhandlern sehr vereinfacht. Ich kann dieses Tool nur jedem empfehlen, der sich mit Eventhandlern beschäftigt.

    Hier der Link zu Patrick Tisseghem's Artikel

     

    Hinweis: Brian Wilson hat in seinem Blog weitere interessante Informationen über Eventhandler zusammengetragen:

    Hier der Link zu seinem Artikel

  • Backup und Restore einer Inhaltsdatenbank (Content-Database)

    Die Inhaltsdatenbank (Content-Database) ist das Herzstück einer Sharepoint Webanwendung, denn hier wird der gesamte Inhalt einer Webanwendung gespeichert. Allein diese Tatsache reicht mir persönlich aus, um hier den Aufkleber 'Finger weg, wenn es nicht unbedingt nötig ist' anzubringen.

    Es gibt aber zwei Situtationen, in denen man nicht vermeiden kann, direkt mit einer Inhaltsdatenbank zu arbeiten:

      • das Übertragen einer Webanwendung vom Entwicklungssystem auf den produktiven Server
      • das Sichern bzw. Wiederherstellen nach einem Server-Crash

    Im Folgenden möchte ich ein Verfahren beschreiben, wie man eine Webanwendung bzw. deren Inhaltsdatenbank von einem Server auf einen anderen überträgt. Dieses Verfahren wende ich an, um eine Webanwendung von einem Entwicklungssystem auf den produktiven Server zu übertragen. Eine ähnliche Vorgehensweise bietet sich aber auch nach einem Server-Crash an, um die hoffentlich vorhandene Sicherung der Inhaltsdatenbank auf einem neuen Server wiederherzustellen.

    Zuerst benötigt man den Namen der zu aktuellen Webanwendung gehörenden Inhaltsdatenbank. Diesen bekommt man am einfachsten, indem man die Websitesammlungsliste aus der Zentraladministration öffnet. Hier wählt man die gewünschte Webanwendung aus und neben Titel und URL wird hier dann auch unter Datenbankname der Name der zugehörigen Inhaltsdatenbank angezeigt.

    Nun wechseln wir zum SQLServer und öffnen das Management-Studio. Links im Objekt-Explorer finden wir unter Datenbanken die Inhaltsdatenbank unserer Webanwendung. Wir öffnen das Kontext-Menü durch einen Rechtsklick auf die Inhaltsdatenbank und wählen Tasks und danach Sichern... aus (siehe Screenshot)

    In dem folgenden Dialog wählen wir unter Sicherungstyp die Einstellung Vollständig und etwas weiter unten einen Speicherort für die Sicherung aus. Danach können wir die Sicherung starten und nach einer Weile heftiger Festplattenaktivität wird uns -hoffentlich- der Erfolg der Sicherung angezeigt.

    Nun wechseln wir auf den produktiven Server - oder im Falle einer Disaster-Recovery auf den neuen, funktionsfähigen Server. In der Zentraladministration wählen wir wieder die Anwendungsverwaltung aus und erstellen eine neue Webanwendung - nach Möglichkeit sollten Namen und Port der neuen Webanwendung identisch sein mit dem Namen und dem Port der gesicherten Webanwendung. Da wir die Inhaltsdatenbank später ersetzen, können wir an dieser Stelle die Vorgabe für den Datenbanknamen bestehen lassen.

    Nach einem Klick auf OK wird es einige Zeit dauern, bis Sharepoint die neue Webanwendung erstellt hat - Zeit für eine kurze Kaffee-Pause ...

    Wenn Sharepoint die neue Webanwendung erfolgreich erstellt hat, wählen wir in der Zentraladministration unter Anwendungsverwaltung den Eintrag Inhaltsdatenbanken aus - wir wollen nun die neue Inhaltsdatenbank durch die gesicherte Inhaltsdatenbank ersetzen.

    Im folgenden Fenster Inhaltsdatenbanken verwalten wählen wir die soeben erstellte, neue Webanwendung aus und in der Spalte Datenbankname sollte nun der Name der neuen Inhaltsdatenbank angezeigt werden (siehe Screenshot)

    Wir klicken nun auf den angezeigten Namen der neuen Inhaltsdatenbank - die Inhaltsdatenbankeigenschaften werden nun angezeigt. Wir aktivieren den Eintrag Inhaltsdatenbank entfernen und klicken hoffnungsvoll und voller Selbstvertrauen auf OK (siehe Screenshot)

    Wenn die Inhaltsdatenbank erfolgreich gelöscht wurde, wechseln wir wieder zurück zu Inhaltsdatenbanken verwalten und prüfen, ob unsere neue Webanwendung noch ausgewählt ist. Da wir soeben die Inhaltsdatenbank gelöscht haben, sollte bei unserer neuen Webanwendung keine Inhaltsdatenbank mehr angezeigt werden. Wir legen nun manuell eine neue Inhaltsdatenbank an und können die Zentraladministration voerst schließen.

    Wir wechseln wieder zurück zum SQLServer und dem Management Studio. Dort klicken wir mit der rechten Maustaste auf Datenbanken und wählen im Kontext-Menü Datenbank wiederherstellen... aus. Im folgenden Dialog wählen wir unsere Dateisicherung der alten Inhaltsdatenbank aus - der Datenbankname unter In Datenbank wird nach dem Auswählen der Dateisicherung automatisch ausgefüllt. (siehe Screenshot)

    Nach wiederum heftiger Festplattenaktivität sollten wir nach einer Weile die Bestätigung für die erfolgreiche Wiederherstellung angezeigt bekommen. Wir können das Management Studio nun schließen.

    Im nächsten Schritt verbinden wir die soeben wiederhergestellte Inhaltsdatenbank mit unserer noch Inhaltsdatenbanklosen neuen Webanwendung. Dies klappt am besten, indem wir uns an das gute alte DOS-Fenster erinnern und das bekannte Sharepoint-Universaltool STSADM benutzen. Dieses findet sich -bei einer deutschsprachigen Installation- unter Programme\Gemeinsame Dateien\Microsoft Shared\web server extensions\12\BIN - oder wie man bei Microsoft sagt: im 12-hive.

    Um unsere wiederhergestellte Inhaltsdatenbank mit der neuen Webanwendung zu verbinden, ist folgender Aufruf nötig:

    STSADM -o addcontentdb -url <http://webserver:port> -databasename <datenbankname> -databaseserver <Server>

    Ersetzen Sie <http://webserver:port> durch die bei Ihnen verwendeten Einstellungen für Webserver und Port (natürlich ohne die eckigen Klammern). Ersetzen Sie weiterhin <datenbankname> durch den Namen der wiederhergestellten Datenbank und <Server> durch den Namen des Datenbankservers (nicht mit dem Webserver verwechseln!). Hier ein Screenshot aus einem meiner Projekte:

    Nach einem kurzen Moment sehen Sie hoffentlich auch die Meldung, dass der Vorgang erfolgreich abgeschlossen wurde.

    So - fast geschafft - es fehlt jetzt nur noch ein kurzer und schneller IISRESET.

    Ein schneller Test: in der Zentraladministration sollte unsere neue Inhaltsdatenbank im Fenster Inhaltsdatenbanken verwalten bei der entsprechenden Webanwendung angezeigt werden.

    Wenn dem so ist, dann können wir nun einen Webbrowser starten ... unsere Webanwendung sollte nun wieder vorhanden sein.

    Wenn alles geklappt hat, wäre es jetzt Zeit für eine entspannende und beruhigende Tasse ... Tee Wink

  • Dustin's Vortrag über die Einsatzmöglichkeiten des Sharepoint-Designers

    Dustin hat einen sehr guten und informativen Vortrag über den Sharepoint-Designer auf der diesjährigen Tech-Ed in Orlando gehalten.

    Leider ist die Bildschirmdarstellung sehr klein geraten (man erkennt wenig), aber der Vortrag ist überaus informativ und sehenswert.

    Ich bin ehrlich gesagt immer wieder erstaunt, wieviel man mit dem Sharepoint-Designer und dem DataView-Webpart machen kann. Nachdem ich mir Dustin's Vortrag angesehen habe, habe ich beschlossen, mir das DataView-Webpart nochmals genauer anzuschauen und mehr mit dem DataView-Webpart zu machen - jetzt fehlt mir nur noch ein verregnetes Wochenende ...

    Link zum Webcast

  • Erweiterung des Menüs Websiteaktionen um eigene Einträge

    Tobias Zimmergren hat in seinem Blog einen sehr interessanten Artikel geschrieben, wie man das Menü 'Websiteaktionen' (in Englisch: 'Site Actions') um eigene Einträge erweitern kann.

    Zwar zeigt er nur, wie man einen Link hinzufügen kann, aber er macht dies sehr professionell mit Hilfe eines Features.

    Hier der Link zu seinem Artikel

     

  • RSS-Webpart und Proxy-Einstellungen

     

    Bei einem Kundenprojekt ging es darum, einen RSS-Feed in einem Sharepoint-Portal anzuzeigen. Dies sollte eigentlich eine einfache Sache sein: RSS-Webpart auf der Seite platzieren und die URL des RSS-Feeds eintragen - fertig!

    Aber der RSS-Webpart meldete einen Verbindungsfehler, nachdem er versucht hatte, sich zu verbinden. Nach einigem Suchen bin ich dem Problem dann aber doch auf die Spur gekommen. Obwohl in den Interneteinstellungen des Servers bereits ein Proxy definiert war, griff der Webpart ohne diesen Proxy auf das Internet zu. Offensichtlich verwendete der Webpart den eingestellten Proxy nicht.

    Abhilfe: in der web.config muss der Proxyserver nochmals eingetragen werden. Dazu gibt es zwei Möglichkeiten:

    Wenn der Systemproxy verwendet werden soll, sieht der Eintrag in der web.config so aus:

    <system.net>
        <defaultProxy>
          <proxy usesystemdefault = "true" bypassonlocal="true" />
        </defaultProxy> 
    </system.net>

    Wenn ein eigener Proxyserver (in diesem Fall: http://proxy.local/ über Port 8080) verwendet werden soll, sieht der Eintrag in der web.config so aus:

    <system.net>
        <defaultProxy>
          <proxy usesystemdefault = "false" proxyaddress="http://proxy.local:8080/" bypassonlocal="true" />
        </defaultProxy>
    </system.net>

    Mit diesen Einstellungen sollte der Sharepoint RSS-Webpart RSS-Feeds anzeigen können.

  • Technologietag

    Am 5.7.2007 hatten wir (die TechniData IT-Service GmbH) Kunden und Interessierte zu unserem ersten Technolgietag eingeladen. Neben eher Hardware-orientierten Themen aus dem Bereich "Hosting und Server" durfte auch ich einen Vortrag über das Thema "Optimierung und Produktivitätssteigerung durch Office 2007 und MOSS 2007" halten. Ich habe meinem Auditorium 26 Powerpoint-Folien und eine Live-Demo zugemutet - dennoch (oder gerade deswegen?) war das Feedback überraschend positiv.

    Zwar war es nur ein kleiner Bericht in den Badischen Neuesten Nachrichten, aber da ich sonst nicht allzu häufig in Zeitungsartikeln erwähnt werde ... Big Smile

    In der Ausgabe vom 12.7.2007 wurde in den Badischen Neuesten Nachrichten dieser Artikel veröffentlicht:

     

    Nachtrag: eine Zusammenfasung unseres ersten Technologietages findet sich auch auf unserer Homepage. Hier kann man sich auch die Powerpoint-Folien (als PDF-Dateien) aller Referenten laden.

     

     

  • Bearbeiten des Menüs 'Websiteaktionen' (bzw. 'Site Actions')

    Sobald man in Sharepoint eine Website erstellt und anzeigt, blendet Sharepoint automatisch das Menü 'Websiteaktionen' (oder in englisch: 'Site Actions') ein. Dieses Menü wird kontextabhängig befüllt, bietet aber nahezu immer den Eintrag 'Alle Websiteinhalte einblenden' an.

    Während des Bearbeitens einer Seite durch einen Administrator oder Designer mag dieser Eintrag ja noch hilfreich sein, allerdings habe ich die Erfahrung gemacht, dass Portal-Nutzer durch diesen Einträg eher verwirrt werden - besonders dann, wenn sie darauf klicken. In diesem Fall wird einem Benutzer nämlich nicht mehr die gewohnte Seite angezeigt, sondern stattdessen eine generierte Übersichtsseite, auf der alle Inhalte (z.B. Bibliotheken, Listen, ...) angezeigt werden. Dies führt sehr oft zu Verwirrung.

    Deswegen habe ich nach einem Weg gesucht, zumindest den Eintrag 'Alle Websiteinhalte einblenden' zu deaktivieren.

    Mit einem kleinen Java-Script, welches man z.B. mit dem Inhaltseditor-Webpart auf einer Seite ausführen lassen kann, ist dies möglich.

    Hier das Java-Script für eine deutsch-sprachige Sharepoint-Installation:

    <script type="text/javascript" language="JavaScript" >
         var id = "ctl00_ctl13_SiteActionsMenuMain_ctl00_wsaViewAllContent";
         document.getElementById(id).disabled = true;
    </script>

    Dieses Java-Script funktioniert bei einer deutsch-sprachigen Installation - bei anderen Sprachen (bzw. Site Templates) muss die Zeile 'var id=...' ggf. angepasst werden.

    Danach sieht dieser Menüeintrag dann ausgegraut aus - falls es nicht klappt, liegt es an der im obigen Beispiel verwendeten id. In diesem Fall lassen Sie Sich den Quelltext der Seite anzeigen und kopieren dort die richtige id für das Websiteaktionen-Menü heraus.

  • Wieder online

    Nachdem es leider nicht möglich war, meine Postings hier in diesem Blog nach dem großen Servercrash wieder herzustellen, werde ich einen Blog-Neuanfang starten und in nächster Zeit nach und nach meine älteren Artikel neu verfassen und wieder online stellen.

    Ich bitte alle Leser noch um ein paar Tage Geduld Wink

    Mein Dank geht an Dustin und sein Team - sie haben nach dem Servercrash alles getan, um den Content aller Blogs hier wieder herzustellen. Leider hat das nicht bei allen Blogs geklappt - und mein Sharepoint-Blog war einer der Blogs, die sich nicht wieder restaurieren ließen. Aber ein Neuanfang bietet immer auch neue Möglichkeiten.


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